Von der eigenen Erkrankung zur Genesungsbegleitung

CHRONISCH MUTIG

Apr 20 2023 • 28 mins

In dieser Folge erzählt uns Nina, wie sie durch den Umgang mit ihren eigenen Erkrankungen und Beschwerden den Weg zur Genesungsbegleitung von anderen gefunden hat.  Nimm gerne persönlich Kontakt auf unter: luckow.genesung.ist.moeglich@gmail.com

Im folgenden Text erläutert Nina dir noch Fachbegriffe, die sie genutzt hat:


Die Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) ist eine spezifische Form der Verhaltenstherapie, die Patienten hilft, emotionale und Verhaltensänderungen zu erreichen. DBT setzt sich für eine komplexe emotionale Balance von Verständnis und Akzeptanz ein. Sie unterstützt Patienten beim Erkennen von Verhaltensmustern, Erkennen und Identifizieren von Stressoren und Erlernen neuer Techniken, um konstruktiv auf Stressor- oder Trauma-Reaktionen zu reagieren. Besonders bei Trauma-Belastungsstörungen (PTBS) kann DBT im Zusammenhang mit umfassenden psychosomatischen und medizinischen Behandlungen helfen. Sie bietet Patienten einen strukturierten Behandlungsrahmen mit speziell angepassten therapeutischen Methoden und Techniken, um ihnen bei der Bewältigung ihrer Symptome zu helfen.

Als Ex-In Genesungsbegleiter/in ermöglicht man seinen Klienten, eine Verbesserung ihrer geistigen und emotionalen Gesundheit zu erreichen. Durch Weiterbildung können Ex-In Genesungsbegleiter/innen ihr Wissen über psychische Gesundheitsstörungen, psychische Erkrankungen, psychosoziale Fähigkeiten, Krisenintervention und psychische Gesundheitsförderung vertiefen. Darüber hinaus können Weiterbildungen helfen, die Fähigkeiten und Methoden zum Umgang mit Klienten in schwierigen Situationen zu verbessern, die Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeiten zu schärfen und langfristige Behandlungsstrategien zu entwickeln. Dies hilft dem Klienten, ein gesundes Gleichgewicht zwischen psychischem Wohlbefinden und Lebensqualität zu finden. Das Hauptanliegen der Beteiligung von “Experten durch Erfahrung” ist, die individuelle Erfahrung als Ressource zu nutzen. Dazu müssen die Betreffenden in der Lage sein, ihre Erfahrungen als Teil des Reflexionsprozesses mit anderen auszutauschen. Dies soll einen Blickwinkel vermeiden, der sich ausschließlich auf individuelle Erfahrungen, Werte und Annahmen beruft. (www.ex-in.de)


Wenn es dir nicht gut geht, hole dir Unterstützung durch die Telefonseelsorge, Krisendienste deiner Nähe, Selbsthilfegruppen, Freunde und Bekannte. Sollte es dir akut schlecht gehen, scheue dich nicht in die nächste psychiatrische Notaufnahme zu fahren.


Vielen Dank Nina, dass du da warst!


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