In 15 Minuten aus dem Mamsterrad - Der Podcast Quickie für Mamas

Imke Dohmen und Judith Möhlenhof

Mama sein ist die schönste und gleichsam forderndste Aufgabe, die wir uns vorstellen können. Aber was ist eigentlich mit uns? Wo bleiben wir dabei? Hier gibt es Hilfe für Mamas, die "ein bisschen müde", "ziemlich erschöpft" oder sogar "am Ende ihrer Kräfte" sind, weil sie über das Erfüllen der Bedürfnisse ihrer Lieben ihre eigenen meistens völlig vergessen. Ihr findet Ideen, die euch das Leben als Mama erleichtern und dabei helfen können, selbst bei Kräften zu bleiben: "Muddivation" zur Selbstfürsorge und ganz viel Inspiration, um diesem nie still stehenden #Mamsterrad auch mal zu entkommen. read less
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Episodes

#269 Wie du dein Kind auf ein Feriencamp vorbereiten kannst
Apr 28 2024
#269 Wie du dein Kind auf ein Feriencamp vorbereiten kannst
Und dann ist er da, der Tag, an dem du und dein (okay, bei genauerer Betrachtung plötzlich gar nicht mehr so kleines) Kind beschlossen habt, dass es bald den ersten Urlaub allein antritt. Kinderurlaub ohne Eltern, wow, dein Kind fährt in ein Feriencamp! Doch neben der Vorfreude und Euphorie tauchen vermutlich auch erste Bedenken auf: Wie ist das allein in einem Feriencamp? Wie wird der Abschied von den Eltern? Wie kann er oder sie dich oder euch erreichen, falls es etwas besprechen möchte, sich krank fühlt oder schlichtweg Sehnsucht hat? Wie ist das überhaupt mit Heimweh, was passiert, wenn das Vermissen zu groß wird? Vielleicht ist es auch so, dass dein Kind im Ferienlager noch niemanden kennt und Angst hat, dort keinen Anschluss zu finden. Werden die anderen Kinder nett sein? Wird es schnell neue Spielgefährten oder Freundinnen finden? Was passiert, wenn es Streit gibt, wird sich jemand für dein Kind einsetzen? Und die Betreuenden, die mitfahren, werden die cool sein? Wird dein Kind ihnen vertrauen und werden sie eine gute Bindung aufbauen können? Kann man sich wirklich mit allen Sorgen an sie wenden? Möglicherweise schläft dein Kind zu Hause noch begleitet ein und kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie das im Camp laufen soll – so ganz allein. Und überhaupt, was passiert, wenn es gar nicht einschlafen kann? Oder nachts mal auf die Toilette muss? Oder es macht sich Gedanken über die Verpflegung – was, wenn das Essen nicht lecker schmeckt oder nicht genug ist? In dieser Folge sprechen wir noch einmal mit Franziska Just von GO Jugendreisen (Werbung). Wir erörtern, wie Eltern ihren Kindern helfen können, diese Ängste zu überwinden: indem sie offen über diese Sorgen sprechen, sie ermutigen und ihnen versichern, dass es normal und absolut okay ist, solche Gefühle zu haben. Wir verraten, wie wir Eltern unsere Kinder darauf vorbereiten können, was sie auf einer Jugendreise erwartet, und welche Strategien wir ihnen an die Hand zu geben können, wie sie mit möglichen Herausforderungen umgehen können.
#268 Aber nur ausnahmsweise!
Apr 21 2024
#268 Aber nur ausnahmsweise!
„Okay, aber nur ausnahmsweise!“ Wie oft hast du das zu deinen Kids schon gesagt und warst dann später enttäuscht, dass die „große Ausnahme“, dein Zugeständnis in einer besonderen Situation, nicht wertgeschätzt wurde? Beziehungsweise, dass der Begriff „Ausnahme“ für deine Kids scheinbar keine Bedeutung hat und sie, statt dankbar zu sein, wieder und wieder nach mehr fragen? Ganz egal, ob es dabei um eine weitere Süßigkeit, längere Medienzeit oder das Aufbleiben abends geht – wie frustrierend, wenn es dann doch wieder nur im Streit endet, weil unsere kleinen Zuckerschnuten immer wieder das Diskutieren anfangen ... „Wenn das nicht klappt, können wir solche Ausnahmen eben nicht mehr machen!“ Aber ist das wirklich des Rätsels Lösung? In dieser Folge erkunden wir, was in den Köpfen unserer Kinder vorgeht, wenn wir sie mit einem Zugeständnis a la „Na, ausnahmsweise ...“ beglücken wollen, das beim nächsten Mal dann aber oft zu Tränen führt, statt zu Verständnis. Außerdem gibt es wie immer Handlungsalternativen, wie man im Alltag mit Kindern klar und liebevoll kommunizieren kann, um Verwirrungen zu vermeiden und eine sichere Umgebung zu schaffen. Ob es um die Abendroutine, das Teilen der Spielsachen oder um Familienregeln geht – nach dieser Episode fühlst du dich hoffentlich gewappnet mit dem Wissen und den Strategien, die du brauchst, um deinen Nachwuchs besser zu verstehen und nicht nur ihm, sondern auch dir Frust und Enttäuschung zu ersparen. Außerdem lernst du, ab wann „Ausnahmen die Regel bestätigen dürfen“.
#265 Ich geb doch schon alles, was mach ich bloß falsch?
Mar 31 2024
#265 Ich geb doch schon alles, was mach ich bloß falsch?
Die Bücher von Nora Imlau, Susanne Mierau, Danielle Graf & Katja Seide vom gewünschtesten Wunschkind hast du – genau wie unser Mamsterrad-Buch – förmlich inhaliert. Du hörst entsprechende Podcasts, tauschst dich mit anderen Müttern aus und stehst voll hinter der Idee der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft. Gewaltfreie Kommunikation ist selbstverständlich für dich und du weißt – in der Theorie – ganz genau, wie du deine Kinder erziehen, nein, begleiten möchtest. Vermutlich könnte man dich mitten in der Nacht wecken und fragen, wie man beispielsweise bei dem sprichwörtlichen Wutanfall an der Supermarktkasse auf sein Kind eingehen könnte, und du müsstest noch nicht einmal überlegen. Doch obwohl du mittlerweile selbst schon Expert*in bist und wirklich alles gibst, stößt du ständig an deine Grenzen und es will im Alltag mit deinem Kind, deinen Kindern, einfach nicht so klappen, wie du es dir wünschst. Situationen, die du mit deinem Wissen doch gut auflösen können müsstest, lassen sich einfach nicht so klären, wie du es – gemäß deinem Wissen – versuchst. Handlungsimpulse, die du dir zurechtgelegt hast, führen dich einfach nicht zu deinem Ziel, dein Kind „macht nicht so mit“, wie du es angenommen hast, und auch du selbst kannst vielleicht doch nicht ruhig bleiben und es so gelassen begleiten, wie du es von dir erwartest. Du fragst dich: „Was mache ich denn bloß falsch?“. Über genau diese Kluft zwischen Idealbild und Realität sprechen wir in dieser Folge.
#263 Eltern-Kind-Streit: (Wann) darf ich da dazwischengehen?
Mar 17 2024
#263 Eltern-Kind-Streit: (Wann) darf ich da dazwischengehen?
Stell dir mal folgende Situation vor: Du bist zuhause, dein*e Partner*in auch, und während er oder sie gerade im Nebenzimmer mit dem Kind zugange ist, tust du gerade etwas anderes – zum Glück ist ja immer noch irgendwas zu tun in so einem Alltag mit Kind. Plötzlich hörst du, dass das Gespräch im Nebenzimmer immer hitziger und lauter wird – eine Diskussion oder ein Streit ist ausgebrochen und zwischen dem anderen Elternteil und eurem Nachwuchs fliegen gehörig die Fetzen. Du unterbrichst deine Tätigkeit, denkst: „Euer Ernst jetzt? Kann man euch nicht eiiiinmal alleine ... “ und gehst augenrollend nach nebenan, um nachzuschauen, was da schon wieder los ist. So. Kennste? Wenn dir das bekannt vorkommt: kein Wunder. Denn schließlich beschäftigen wir uns ja mindestens seit eeeewig damit, wie wir unser Kind erziehen (begleiten?) wollen, vermuten daher, was wirklich hinter dem Konflikt stecken könnte und wissen, wie sich dieser jetzt wahrscheinlich ziemlich fix lösen ließe. Vor allem sind wir gerade emotional nicht beteiligt, zumindest nicht so, wie die beiden Streithähne. Und doch auf eine Art, die uns vermutlich ein klitzekleines bisschen unseres Herzens abplatzen lässt. Doch was können wir tun? Sollten wir dazwischen gehen, uns einmischen, eingreifen, schlichten? Oder uns lieber raushalten, die beiden machen das schon? Doch wie steht es an der Stelle eigentlich um uns, können wir einen Streit zwischen den zwei Menschen, die wir so sehr lieben, selbst aushalten? Darüber sprechen wir in unserer brandneuen 263. Folge – entweder direkt auf mamsterrad.de/podcast, bei YouTube oder überall dort, wo es Podcasts gibt.
#258 Schlaf doch einfach, wenn dein Kind schläft
Feb 11 2024
#258 Schlaf doch einfach, wenn dein Kind schläft
„Leg dich doch einfach mit hin und schlafe, wenn dein Kind schläft!“ – Wie oft haben wir diesen Satz wohl schon gehört, vor allem in den Baby - und Kleinkindjahren ... ? Unsere Antwort war ein – wenn überhaupt – müdes, resigniertes Lächeln und manchmal, wenn wir noch ein bisschen Energie übrig hatten, ein leicht sarkastisch angehauchtes bis ziemlich verzweifeltes „Klar, und dann koche ich, wenn das Kind kocht, putze, wenn das Kind putzt und wasche, wenn das Kind wäscht.“ Es wirklich genau so umzusetzen, das kam uns nicht in den Sinn. Doch eben das ist des Pudels Kern: Wir dürfen es uns so leicht wie möglich machen und wirklich schlafen oder zumindest ruhen, wenn das Kind schläft. Wir brauchen regelmäßige Pausen, um in unserem Alltag zu bestehen, und mit „bestehen“ meinen wir nicht den blitzeblanken und perfekt organisierten Hausehalt, sondern – in harten Zeiten – das pure Überleben. Insbesondere, wenn unsere Nächte noch nicht wieder erholsam sind, sind untertägige Pausen essenziell, wir dürfen, nein wir müssen uns Regenerationsphasen einbauen, das liegt allein in unserer Verantwortung und dient nicht nur unserem Wohl, sondern gleichermaßen dem unserer Kinder. Ein weiterer positiver Effekt: Wenn du dein Kind von Anfang an einbeziehst, wenn du wäschst, putzt, kochst und es mit dir gemeinsam waschen, putzen, kochen lässt (natürlich immer seinem Alter entsprechend), dann lernt es gleich, dass sich „das bisschen Haushalt“ eben nicht von allein macht. Du zeigst ihm, was Care-Arbeit bedeutet, machst die leider viel zu oft noch unsichtbare Arbeit sichtbarer und sorgst dafür, dass dein Kleines von Kindesbeinen an lernt, dass nicht nur eine Person für all das verantwortlich sein sollte. Wie das nun genau geht? Darüber sprechen wir in dieser Folge.
#253 Die Frage nach unserem „Warum“
Jan 7 2024
#253 Die Frage nach unserem „Warum“
Als wir vor knapp fünf Jahren angefangen haben mit dem Mamsterrad Podcast (ja, richtig gelesen, wir feiern dieses Jahr unseren 5. Geburtstag!), war unser Warum ganz klar – Imke wollte möglichst viele Mütter erreichen, um ihnen Mut zu machen, ihnen zu sagen, dass sie mit ihren Sorgen, Ängsten und Herausforderungen nicht allein sind und wie es ihnen gelingen kann, ihren teilweise wirklich sehr stressigen Alltag mit kleinen Kindern gelassener und mit mehr Leichtigkeit zu meistern. Und ich? Ich hatte seit 2016 mit Instagram und meinem Blog judetta.de eine kleine Community aufgebaut, die genau das hören sollte. Als eine der ersten habe ich damals schon dazu gestanden, dass Mutterschaft wunderschön sein kann, aber auch scheiße anstrengend. Habe gesagt, geweint, gepöbelt, dass ich nicht nur immer wieder an meine Grenzen gegangen bin, sondern oft auch darüber hinaus und dass ich mir dieses „Mama-Sein“ irgendwie anders vorgestellt hatte. Also gesagt, getan und losgelegt. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen und wir haben uns verändert, unsere Situation verändert, wir sind nicht mehr die, die wir damals waren. Zeit, uns zu fragen, ob wir noch auf der richtigen Spur sind, ob sich unser Warum geändert hat und wofür wir hier eigentlich kämpfen. In unserer 253. Folge lassen wir dich hinter unsere Kulissen und in unsere Gedanken schauen (bzw. hören). Du erfährst, warum wir das hier eigentlich alles machen und – uuuuh, Cliffhanger – wie es mit dem Mamsterrad weitergeht. Es wird gelacht, geseufzt, ein bisschen rumgealbert und natürlich auch tiefgründig gesprochen.